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Call for Papers

Annual Meeting of the DGD (German Association for Demography)

(in German)
Deadline: 
01/05/2017

 

(Please note, even if the Call for Paper is announced in German, studies can also be presented in English).

 

Alterung – Arbeit – Gesundheit

 

Die Deutsche Gesellschaft für Demographie lädt Sie ein, Beiträge zur gemeinsamen Jahrestagung der DGD und der Deutschen Statistischen Gesellschaft (DStatG) einzureichen. Die Jahrestagung findet im Rahmen der Statistischen Woche (19.-22.September 2017) an der Universität Rostock statt.

Das DGD-Schwerpunktthema der diesjährigen Jahrestagung lautet Alterung-Arbeit-Gesundheit. Im Fokus steht der Zusammenhang von Arbeit und Gesundheit, wie sich beides gegenseitig bedingt und auf alternde Gesellschaften auswirkt. Unter Einhaltung einer Lebenslaufperspektive sollen Einflussfaktoren diskutiert und mögliche Ansatzpunkte im Bereich Public Health und Arbeitsmarkt identifiziert werden. Ein weiterer Fokus liegt auf neuen Datenquellen und Methoden in der demografischen Forschung, die zu einem besseren Verständnis der drei thematischen Bereiche beitragen.

Die Beiträge sollten entweder zum Schwerpunktthema der Jahrestagung oder zu einem der im Folgenden aufgeführten Themengebieten passen:

 

Weiterentwicklung demografischer Methoden und Modelle (Felix zur Nieden)

Die Session beschäftigt sich mit der Weiterentwicklung verschiedener demografischer Methoden und Modelle. Sie soll dabei einen Einblick zu folgenden Fragen ermöglichen: An welchen Stellen kommt die demografische Forschung mit klassischen Ansätzen nicht weiter? Welche neuen Ansätze befinden sich gegenwärtig in der Entwicklung? Was sind die Grenzen und Möglichkeiten dieser neuen Entwicklungen? Die Beiträge können hierfür auf die Entwicklung einer Methode fokussiert sein oder sich an einer inhaltlichen Fragestellung aus den Bereichen Fertilität, Mortalität und Migration orientieren, die methodische Weiterentwicklung erfordert.

 

Mortalität und Morbidität (Enno Nowossadeck)

Die Session des AK „Mortalität, Morbidität und Alterung“ wird sich mit aktuellen Fragen der Mortalität und der Morbidität befassen. Beiträge, die sich mit sozialstrukturellen, regionalen, geschlechtsbezogenen Differenzierungen sowie Trends der Mortalität, der Lebenserwartung oder der Morbidität beschäftigen, sind willkommen. Des Weiteren können Analysen zu den Folgen demografischer Trends für Gesundheit und Gesundheitsversorgung (inkl. der Pflege) vorgestellt werden.

 

Regionale Facetten des demografischen Alterungsprozesses (Steffen Maretzke)

Die demografische Alterung ist eine wichtige Erscheinungsform des demografischen Wandels, die alle Regionen in Deutschland mehr oder weniger stark betrifft. Von besonderem Interesse für diese Session sind u. a. die folgenden Forschungsfragen:
• Wie lassen sich die regionalen Disparitäten der demografischen Alterung aktuell im Wesentlichen beschreiben?
• Welchen Einfluss haben die Prozesse der natürlichen und räumlichen Bevölkerungsentwicklung auf die Intensität der demografischen Alterung im Raum?
• Wie wirken sich die aktuellen Zuwanderungen aus dem Ausland auf die demografische Alterung im Allgemeinen bzw. in ausgewählten Räumen aus?
• Welche Anpassungsprozesse laufen in Regionen mit höchster Intensität der demografischen Alterung?
• Wie steht es um die Integration älterer Erwerbspersonen in den Arbeitsmarkt?
• Welche Auswirkungen hat die regional differenzierte demografische Entwicklung auf den Gesundheits- und Pflegebereich und wie sind die Kommunen/Unternehmen auf die absehbar wachsende Nachfrage nach diesen Leistungen vorbereitet?

 

Demografische und Gesellschaftliche Entwicklungen (Philipp Deschermeier)

Die Session befasst sich mit Fragestellungen zur demographischen und gesellschaftlichen Entwicklung. Dabei steht insbesondere die Anwendung bestehender demographischer Methoden auf aktuelle, gesellschaftlich relevante Fragen im Fokus. Mögliche Beiträge können sich sowohl mit Aspekten der Alterung als auch mit Aspekten der Fertilität oder Migration befassen.

 

Demografisches Verhalten und Integration im Lebenslauf internationaler Migranten und ihrer Folgegenerationen (Nadja Milewski)

 

Fertilität und Sozialstruktur (Norbert Schneider)

Die Session befasst sich mit der Frage, wie sich Familie und Fertilität nach sozialstrukturellen Merkmalen ausdifferenzieren und welche kausalen Mechanismen eine Rolle spielen. Mögliche Beiträge können dabei unterschiedlichste Aspekte aufgreifen, wie beispielsweise Prozesse der Familienbildung und des generativen Verhaltens der Bevölkerung oder die Entstehung und Entwicklung von verschiedenen Familienformen (Heirat, Scheidung, Stieffamilien). Die Session adressiert neben klassischen Fragestellungen zur vertikalen Ebene der Sozialstruktur bzw. Bevölkerungsstruktur (Einkommen, Bildung, Berufstätigkeit etc.) insbesondere auch Fragestellungen zur horizontalen Ebene der Sozialstruktur (Geschlecht, Wohnort, Lebensform, Ethnie etc.).

 

 

Beiträge mit Bezug zu den Schwerpunktthemen der Statistischen Woche (Räumliche Mobilität, Econometric Duration Analysis, Machine Learning and Statistics) sind ebenfalls herzlich willkommen.

 

MA-Studierende im Fach Demografie oder einem anderen Fach mit demografischem Themenbezug sind ausdrücklich dazu eingeladen, sich mit einem Posterbeitrag zu bewerben.

 

Abstracts (max. 300 Wörter) können nur über das Konferenzverwaltungstool (ConfTool) der DStaG unter https://www.conftool.com/statistische-woche-2017/ eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 01. Mai 2017. Eine Benachrichtigung über das Auswahlverfahren erfolgt ab dem 31. Mai 2017.

 

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